Risiko Gebäude

Eine Wohngebäudeversicherung kann grundsätzlich ganz individuell von jedem Versicherungsnehmer selbst zusammengestellt werden, wobei einige Risiken in jedem Fall abgesichert werden sollten.

So sollte in jedem Fall das Feuerrisiko abgesichert sein, denn ein Brand verursacht zumeist einen Totalschaden an einer Immobilie. Mit einer Absicherung gegen Feuer sind unter anderem auch Schäden aufgrund eines Blitzschlags, einer Explosion und deren Folgeschäden versichert. Sollte sich das zu versichernde Objekt allerdings noch in der Fertigstellungsphase befinden, so sollte unbedingt eine so genannte Feuerrohbauversicherung abgeschlossen werden. Sie greift bei Schäden, welche bis zur Fertigstellung des Gebäudes entstehen.

Des Weiteren sollten auch Schäden, welche durch Leitungswasser entstehen können, mit einer Gebäudeversicherung versichert werden. Sie leistet ausreichenden Schutz im Fall von undichten Rohren, Schläuchen oder Wasseranlagen, welche nicht selten auf frostige Witterungen oder auch auf kalkhaltiges Wasser zurückzuführen sind. Wohnt der Versicherungsnehmer in einem stark betroffenen Gebiet, sollte er auf keinen Fall auf diesen Versicherungsschutz verzichten. Zu den Leitungswasserschäden gehören unter anderem auch Schäden aufgrund eines Defekts am Aquarium oder eines Wasserbetts.

Speziell in sehr stürmischen Regionen lohnt sich der Abschluss einer Sturmversicherung. Hierbei sind auch Schäden mitversichert, welche an umgeknickten Antennen, an zerstörten Dachrinnen oder an beschädigten Dächern entstehen. Grundsätzlich gibt es hierbei allerdings zu beachten, dass ein Sturmschaden nur dann entsteht, wenn Sturm der Windstärke acht erreicht wurde.